Fälscher am Werk

Wochenzeitung "Der Freitag"

Augstein trennt sich von Herausgebern

“Dieses Institut hat sich für die Zeitung überlebt”: Jacob Augstein, der Herausgeber des “Freitag” am 6. Januar 2012 - Jakob Augstein, der Verleger der Wochenzeitung Der Freitaghat sich von den vier Herausgebern des Blattes getrennt: Wie Augstein am Freitag bestätigte, sind der evangelische Theologe und DDR-Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer, der ungarische Schriftsteller György Dalos, die ostdeutsche Journalistin Daniela Dahn und der Grünen-Politiker Frithjof Schmidt seit der ersten Ausgabe 2012 nicht mehr Herausgeber.

Was hatte ich mit dem FREITAG zu tun?

Friedrich Schorlemmer

Erinnern und Vergessen

Schorlemmer - Fälscher am Werk ?

ALTES ÜBEL - NEUES SPIEL

Der lange Schatten der DDR und die Vergangenheitspolitik

Eine zweiteilige Horrorklamotte Die Frau vom Checkpoint Charlie - mit geradezu demagogischen Rührseligkeitsingredienzien garniert - lief über das menschenverachtende DDR-System mit der Absicht nachholender Drachentöterei am 30. September und 1. Oktober im ARD-Programm zu bester Sendezeit. Dazu gab es eine nachträgliche Dokumentation, die manches in rechte Licht rückte, zwischendrin eine insgesamt missglückte Anne-Will-Talkshow unter dem Titel Der lange Schatten der DDR - Unrecht vergeht nicht.

Weit davon entfernt, nach eigener, drei Jahrzehnte bewusst erlebter DDR-Erfahrung dieses Gesellschaftssystem irgendwie schönzureden, bin ich doch frei davon, dieses Land zu dämonisieren, auf dass es als eines der furchtbarsten Systeme der Weltgeschichte erscheint.

Die DDR - ein Schreckensstaat? ...............

So beginntder Beitrag von Herrn Schorlemmer in der Ost-West-Wochenzeitschrift FREITAG, Nr 41 vom 12.10.2007. Dann folgt der Versuch einer Erklärung, wie Menschen sich verhielten, die in diesem Staat DDR lebten und leben mussten. Herr Schorlemmer formuliert hierzu sehr klar und sauber Thesen bzw. Muster dieser Verhaltensweisen. Und genau so habe ich diese Leute in allen Schattierungen auch kennen gelernt.

Herr Schorlemmer liegt aber falsch in seinen Bewertungen zu den Inhalten der Titelzeile. Und genau deshalb habe ich an den FREITAG einen Leserbrief geschickt.

Und was macht der FREITAG daraus? Er verfälscht diesen Leserbrief ins Gegenteil! Und er verkauft dies an seine Leser mit der Bewertung eines zustimmenden Leserbriefes.

Fälschung? Betrug? Oder alles beides?

Und was ist mit “negativen” Leserbriefen? Keine? Doch, siehe ganz unten.

Haben doch wieder einmal alle die recht, die sagen: Wehret den Anfängen, die Täter sind noch unter uns. Lasst es nicht zu, dass die Zeit der DDR sich verklärt und alte Stasi-Offiziere wieder die Köpfe heben.  

Ich bin durch die so genannte “Kaderschmiede der DDR” (so bezeichnete man die Arbeiter-und-Bauern-Fakultäten der DDR) gegangen. Und da bin ich indoktriniert worden: “In einer Revolution müssen Köpfe rollen”. Also dann war doch die so genannte friedliche Revolution handwerklicher Pfusch. Und darunter leiden heute noch viele.

Mein Leserbrief an den FREITAG 41 - der rot markierte Text wurde unterschlagen

Hallo liebe Redaktionsmitarbeiter, ich habe gerade den Beitrag von Friedrich Schorlemmer  

“Erinnern und Vergessen  - ALTES ÜBEL - NEUES SPIEL - Der lange Schatten der DDR”

von einem Bekannten bekommen, der erheblich von der Willkür des Systems betroffen war, der von Kollegen (die als Freunde betrachtet) bespitzelt wurde, nach Gefängnis und Austausch, große Karriere im westlichen Ausland machte, .... und dann feststellen mußte, dass nach der Wende doch wohl nicht alles ganz so gelaufen ist, wie viele gehofft hatten.

Er fand nicht diese Nische (von der Hr.Schorlemmer spricht) und wollte dies wohl auch nicht.Ich wollte diese Nische auch nicht suchen - Benachteiligung, Gefängnis, Aberkennung meines akademischen Grades, Flucht und dann Karriere im Westen sind meine Stationen.

Ich finde er hat recht, wenn Herr Schorlemmer fragt, was sollten die vielen anderes tun, als sich einzurichten?

Man kann nicht erwarten, dass jeder ein Held ist. Wäre die DDR hier im Westen existent gewesen, dann wäre es völlig identisch abgelaufen.

Ich habe nach der Zeit meines Gefängnisaufenthaltes erstaunlich viel Unterstützung durch Genossen (SED-Mitglieder) jedoch nicht von den "Blockflöten" erhalten. Es gab ehrlich Überzeugte, es gab die ganze Bandbreite bis hin zu den skrupellosen Karrieristen und nicht zu vergessen: den wirklich gefährlichen Fanatikern.

Deswegen unterscheide ich schon sehr. Und soweit gehe ich mit Herrn Schorlemmer konform. Und beim letzten Seminargruppentreffen der ehemaligen Kommilitonen meines Studienganges der TU Dresden sagte einer von unserer Gruppe: "Ich möchte mich bei Euch entschuldigen, dass ich so naiv war ..." . Er hat aber weder als IM gearbeitet, noch hat er Berichte über seine Mitstudenten geschrieben - er war überzeugt, es sei ein gutes System, wohl schon mit Mängeln, aber ....

Anfang des Jahres wurde ich - eben auf diesem Treffen - jedoch auch sehr intensiv mit Aussagen konfrontiert, dass es mehr und mehr Tendenzen gibt, diese Zeit der DDR zu verharmlosen. Und daraus resultierte mein Entschluß: Jetzt beantrage ich meine Rehabilitation an der TU Dresden.

Je mehr ich da recherchiere, desto mehr wird klar, man kann die Wende noch längst nicht als gelaufen betrachten. Oder einige wissen schon gar nicht mehr, was das vor 1989 für eine Zeit war. Die harmlosen Dinge: Da wird an der TU Dresden publiziert "Wir gehen nicht nach Westen, wir gehen in die Rüben" - nette Erlebnisse, wohl dieser Nischengesellschaft. Aber gehörte da nicht als Gegenstück mit hin: "Wir wollten gern nach Drüben, mußten aber in die Rüben" ? (dies sind sicher die allerharmlosesten Fehltritte)

Und wenn ein Generaloberst Großmann Autogramme vor einem kleinen Grüppchen Ehemaliger - oder besser: Unverbesserlicher - gibt, dann muß es auch zulässig sein, wenn auf der anderen Seite vielleicht mal überzogen wird (ich habe den Film nicht gesehen). Er muß aber auch bedenken, das Leid vieler Betroffener kann man als außenstehender Betrachter doch gar nicht nachempfinden! Und der einzeln Betroffene kommt möglicherweise zu dem Schluß: "Der Film verharmlost, es war ja noch viel schlimmer". Auch das muß man akzeptieren.

Schon deswegen kann auch der Beitrag von Herrn Schorlemmer nicht alle befriedigen - war sicher auch nicht seine Absicht. Ich jedoch halte ihn für gut . Wohl wissend das könnte mißverstanden werden. Opfer und Täter leben noch - ich bin mir darüber im klaren, dass man Geschichte wohl erst dann wirklich wird aufarbeiten können, wenn die betroffene Generation ausgestorben ist. Aber dokumentieren muss man alles für diese Zeit.

Hinweis: Verlag und Herr Schorlemmer haben den Erhalt meiner Mail - Vorwurf der Verfälschung meiner Zuschrift - bestätigt. Entschuldigung oder Korrektur ? Fehlanzeige. Also bleibt der Beitrag “FREITAG - Fälscher am Werk” als Charakterisierung von Verlagsmitarbeitern wohl zu recht bestehen - schade.

Nein Herr Schorlemmer, so geht es nicht !

Und wenn ich an den Film “Das Leben der Anderen” erinnern darf: Wenn Sie dann sagen: “einen solchen, vom Saulus zum Paulus mutierten Stasi-Offizier gab es nicht, was soll die Schönfärberei? “ Oh, Entschuldigung, das haben nicht Sie, sondern ich gesagt. Aber Sie hätten es eigentlich sagen müssen. Oder? Wie lebten Sie eigentlich in der DDR? Waren Sie in der DDR privilegiert, ein aufrechtes Leben führen zu können?

Erinnern und Vergessen - die Zeit ist noch nicht aufgearbeitet. Es gibt zwar hunderte von Studienarbeiten (von der Kuba- Krise bis hin zu den Genossenschaften in der DDR) – die Opfer (aus der Sicht der Opfer) sind bisher noch weitgehend außen vor geblieben. Die unverbesserlichen Stasi-Leute reden von „der Siegerjustiz“ oder „das ist ja schlimmer als lebenslänglich“ (Berlin, Gedenkstätte 2007). Vergessen oder Übersehen? Man sollte die Opfer nicht brüskieren – nur ganz wenige der Täter kamen vor Gericht. Machen Sie sich nicht zu deren Gehilfen.

Und nochmals aus Ihrem Beitrag, Herr Schorlemmer: 

“Fünftens, beim Urteil über das Leben in der DDR wird eine Fokussierung auf die Staatssicherheit diesem Leben nicht gerecht. Selbstredend müssen deren Machenschaften zur Sprache kommen und Opfer entschädigt werden. Aber davon darf nicht vollends verdeckt werden, dass es in der DDR auch reiches, glückliches, authentisches und aufrechtes Leben gab.”

Sie vergessen die SED - die war viel mächtiger und hatte alle Ebenen des Lebens durchdrungen. Die Stasi war doch nur Schild und Schwert der Partei. Schon Vergessen? Schauen Sie sich doch mal die Ergebnisse der Personalüberprüfung an der TU Dresden an. Da mußten etwa 50 % aller Professoren nach der Wende wegen ihrer Verstrickung mit dem Regime (und das war die SED) gehen, weil sie mitgewirkt hatten das junge Erziehung junger Menschen verbogen wurden und eben nicht das reiche, glückliche authentische und aufrechte Leben zum Zuge kam.

Meine Frau und ich haben diese letze These von Ihnen diskutiert, Wir haben sie mit einigen Professoren und dem Rektor der TU Dresden diskutiert. Alles sogenannte Wessis (dieser Ausdruck ist nicht im geringsten negativ gemeint), die diese Feinheiten gar nicht kennen konnten - woher schon? Die Sie aber ja letztendlich auch mit Ihrem Beschreibend aber nicht Bewertend erreichen wollen.

Wir sind mehr und mehr zu der Erkenntnis gekommen, diese Normalität des Herrn Schorlemmer gab es nicht.Wer aufrecht lebte, mußte dies selbst, sein Partner und seine Kinder mit dem Preis der gesellschaftlichen Ausgrenzung und Benachteiligung bezahlen.

Nur wer log, sich korrumpieren lies, oder .... hatte eine Chance! Die wenigen ehrlich Überzeugten seien hier ausgenommen. Es gab sie und ich schätze sie heute noch. Erinnern Sie sich noch an die harmlose Frage nach dem Sandmännchen und der Fernsehuhr? Gewogen und zu leicht befunden dieses Statement? Vielleicht, aber damit fing das Lügen an.

Freunde von mir haben - wegen Ihrer Aufrechtheit und ihrem Glauben - diesen Preis für sich und ihre Kinder bezahlt und erst nach der Wende das nachgeholt, was sie 30 Jahre früher auf Grund eben ihres aufrechten Lebens (wie Sie es nennen) nicht in Anspruch nehmen konnten.

Herr Schorlemmer, Ihre Thesen sind - glaub ich - nicht haltbar. Ich halte sie eher für gefährlich, eben weil sie die DDR in ein falsches Licht rücken. Vielleicht versuchen Sie wenigstens einmal, sich in die Psyche der Opfer des Regimes zu versetzen.

Ja, und was machen wir mit ihrer kleinen ”Verfälscher-Redaktion”? Kündigen und rausschmeißen? Umerziehen im sozialistischem Kollektiv, oder eine Gegendarstellung nach Presserecht?  Oder ....

Mit freundlichem Gruß  Günter Knoblauch

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Und hier ist ein Beitrag an den FREITAG, wo auf meinen vom FREITAG sinnverfälschten Leserbrief Bezug genommen wird. Dieser Leserbrief geht anscheinend nicht mit der Auffassung von Herrn Schorlemmer und der Redaktion des FREITAG konform und wurde wohl deshalb auch nicht veröffentlicht. Schade.

Leserbrief zu: Friedrich Schorlemmer „Erinnern und vergessen" ( 12. Oktober) von Dr. Jörg Bilke

Es ist schon verwunderlich, dass auf die leicht widerlegbare DDR-Apotheose Ihres Mitherausgebers Friedrich Schorlemmer „Erinnern und Vergessen" ( 12. Oktober) nur ein einziger Leserbrief, der noch dazu breite Zustimmung verkündet, eingegangen sein soll und kein ablehnender. Ich habe den Film „Die Frau vom Checkpoint Charlie" sowohl am 28. September in ARTE als auch am 30. September/1. Oktober im ARD gesehen, samt der Diskussion mit Anne Will und der Dokumentation mit Jutta Gallus. Ich kenne Jutta Gallus, als sie 1982 vor der Bonner DDR-Vertretung in den Hungerstreik trat, um die Ausreise ihrer Kinder zu erzwingen, die ihr nach den Haftjahren im Frauenzuchthaus Hoheneck/Erzgebirge vorenthalten wurden.
Als ehemaliger DDR-Häftling bin ich hocherfreut darüber, dass es nach Florian Henkel von Donnersmarcks Film „Das Leben der Anderen" solche filmischen Aufarbeitungen der DDR-Geschichte, 18 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer, endlich gibt, und ich bin sicher, dass in zwei, drei Jahrzehnten die Geschichte des SED-Staats in ähnlich intensiver Weise aufgearbeitet werden wird wie die der NS-Zeit 1933/45. Die filmische Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen begann übrigens bereits 1946 mit dem DEFA-Film Wolfgang Staudtes „Die Mörder sind unter uns".
Für mich wie für alle politischen DDR-Häftlinge war der „Arbeiter- und Bauernstaat" eine blutige Diktatur. Ich habe sowohl im Zuchthaus Torgau 1962 wie im Zuchthaus Waldheim 1963 miterlebt, wie Strafgefangene, die in der Nacht zuvor ausgebrochen waren, von einer Horde schreiender „Volkspolizisten", denen die Mordlust in den Gesichtern stand, mit Gummiknüppeln zusammen geschlagen wurden, uns zur Abschreckung! Den „Ausbrechern" waren die Schädel kahl geschoren worden, ihre Hände lagen in Handschellen, ihre Füße steckten in Holzpantinen, sie waren völlig wehrlos, als sie über den Zuchthaushof geprügelt wurden, und schrieen vor Schmerz. So und nicht anders hat es auch in faschistischen Kerkern nach 1933 ausgesehen!

Aber Friedrich Schorlemmer, das „sanfte Fleisch von Wittenberg" (Thomas Müntzer über Martin Luther) wird das alles abstreiten, denn er hat in einer ganz anderen DDR gelebt als ich und mein langjähriger Freund Erich Loest, dem ich in seiner Bautzener Einsamkeit helfen wollte, als ich, als Mainzer Student der Literaturwissenschaft, am 6. September 1961 nach Leipzig fuhr, dort Hans Mayer besuchte und einen Tag später auf dem Karl-Marx-Platz verhaftet wurde. Dass ich später, bei dieser Vorgeschichte, meine Dissertation über die in Mainz geborene Anna Seghers schrieb, deren Roman „Das siebte Kreuz" (1942) ich 1962 in meiner Waldheimer Zelle gelesen hatte, und mich auf DDR-Literatur spezialisierte, grenzt an ein Wunder!

Der Film „Die Frau vom Checkpoint Charlie", der für unseren Wittenberger Theologen eine „Horrorklamotte" ist, dürfte aus der Opferperspektive ein authentisches Stück DDR-Aufarbeitung sein, trotz aller Schwächen, wie auch der in der Vorwoche gezeigte Film „Prager Botschaft". Ich kenne mehrere Frauen, Ellen Thiemann (drei Jahre Hoheneck) beispielsweise, die Dr. Wolfgang Vogel umarmt haben wegen ihres Freikaufs aus DDR-Haft. Wolfgang Vogel und der Westberliner Rechtsanwalt Jürgen Stange stiegen am 25. August 1964 bei Jena in unseren Bus, als wir 800 freigekauften Häftlinge an die „Staatsgrenze West" gebracht wurden. Damals war auch ich dankbar, aber als ich das Buch Craig R. Whitneys „Advocatus Diaboli . Anwalt zwischen Ost und West" (1993) gelesen hatte, änderte ich meine Meinung über Wolfgang Vogel.

Ist Friedrich Schorlemmer eigentlich nie aufgefallen, dass es in der DDR keine Gewaltenteilung gab wie in jedem demokratischen Staat? Hat er sich nie gefragt, warum das so war? Dass der SED-Staat „höchste humanistische Ansprüche" hatte, war mir neu. Der Begriff „Sozialismus" war doch nur ein Köderwort, um „das Volk", den „großen Lümmel" (Heinrich Heine), in dessen Namen man angeblich regierte, ruhig zu halten. Wer protestierte oder alternativ dachte, wurde mit dem Straftatbeständen „staatsfeindliche Hetze" oder „Staatsverleumdung" konfrontiert. Und wenn der Wittenberger Schönredner uns rät, wir sollten vergessen und nach vorne blicken, dann frage ich mich, ob er´das auch überlebenden KZ-Häftlingen geraten hätte.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Jörg Bernhard Bilke



----- Original Message -----
From: Friedrich Schorlemmer
Sent: Monday, October 22, 2007 2:23 PM
Subject: Schorlemmer.doc

Sehr geehrter Herr Bilke, Ihren Brief habe ich nicht bekommen. Da Sie Literaturwissenschaftler sind, bitte ich Sie, sich den Text
nocheinmal vorzunehmen und alles anzumarkern mit rot, was ich kritissch über den SED-Staat geschrieben habe und alles grün, was Ihnen positiv erscheint, wozu aber nicht das gehört, was ich beschreibend und nicht bewertend, wohl aber erklärend zu sagen versucht habe. Daß Sie meinen Beitrag als "DDR-Apotheose " qualifizuieren, disqualifiziert Sie -- , so sehr ich verstehe, wie tief die Schmezen reichen, die die DDR-Haft hinterlassen hat.
Lassen Sie es gut sein, zwischen uns wird es kaum Versstehen geben. Schade.
Miut freundlichem Gruß Friedrich Schorlemmer, freilich weniger auf Seiten des Gewalt-Erlösungspredigers Müntzer, auch gegen Luthers Reaktion..