Im August 2011 beschlossen wir - Altmagnifizent Prof.Kokenge, Rainer Jork und Günter Knoblauch - ein weiteres Stück Geschichtsaufarbeitung an der TU Dresden anzugehen. Dieses Vorhaben konnte  Anfang 2016 als Projekt abgeschlossen werden. Jetzt liegt es als Buch vor

Link zu: Rezensionen und Kommentare zum Buch

Zwischen Humor und Repression

Kleine Chronik:

Von der Projektidee über die Dokumentation bis zur Publikation als Buch:

 

10. Auguste 2017

Auslieferung des Buches an den Buchhandel

 

16. Juni 2017

Druckfreigabe durch Herausgeber

 

5. Juni 2017

Der zweite Druckfahnendurchlauf

 

Mai 2017

Der Herbstkatalog des mdv liegt vor

 

10. März 2017

Der Titel wird festgelegt:

Zwischen Humor und Repression - Studieren in der DDR

Zeitzeugen erzählen

 

28. Januar. 2016 :

Das Manuskript wird an den Verlag übergeben.

 

23. Januar 2017:

Mit dem Mitteldeutschen Verlag wird der Vertrag für die Publikation “Zwischen Humor und Repression” unterschrieben

 

August 2016:

Antrag auf Druckkostenzuschuß wird bei der Bundesstiftung Aufarbeitung gestellt

 

15. März 2016:

Belegexemplare werden der Bundesstiftung übergeben - damit ist die Projektarbeit formal beendet.

70 Autoren, 90 Beiträge, Didaktik für Einsatz in der Bildungsarbeit, Zeittafeln, Register, Namenverzeichnisse, u.a.

 

29. Februar 2016:

Die Dokumentation wird abgeschlossen.

 

Oktober 2015:

Die Autorenliste  wird geschlossen

 

Dezember 2014: Die Bundesstiftung Aufarbeitung stimmt einer Förderung des Projektes zu

 

September 2013:

Die Stiftung Leben und Arbeit übernimmt die Trägerschaft - doch wir fallen um 1 Jahr im Projekt zurück.

 

August 2013:

Trägersuche für das Projekt:  Die “Freunde und Förderer der TU Dresden” bringen das Projekt fast zum Scheitern.

 

August 2011:

Das Projektteam etabliert sich - Rainer Jork, Hermann Kokenge (Altrektor der TU Dresden), Günter Knoblauch

 

PFEIL

Ein Rückblick auf die Anfänge des Projektes

Aufgabenstellung

Das Projekt wurde auf Geschichtsmesse 2015 in Suhl vorgestellt.

Auf der anschließenden Podiumsdiskussion wurde an den Ministerpräsidenten des Bundeslandes Thüringen eine Frage zur Aufarbeitung gestellt.

Frage an Bodo Ramelow

Brief an Bodo Ramelow

 

Stand: 23.07.2017

Humor und Repression 2

Nachruf für Prof. Hermann Kokenge

Als Rektor und auch später als Altrektor hat er  dieses Projekt unterstützt und engagiert mitgearbeitet.

Wir haben ihn als einen Menschen kennen und schätzen gelernt, der im Jahre 2007 unbefangen auf uns zugegangen ist und  als Rektor der TUD bereit war, sich zu öffnen für Probleme, die ihm eigentlich fremd waren: Die Aufarbeitung des politischen Unrechts  begangen an Studenten und Dozenten der TU Dresden in den Jahren  der ehemaligen DDR.

Zu seinen Verdiensten gehören  die Durchführung der Tagungen “Politisch motivierte Urteile und andere Formen von Repressionen gegen Studenten der TU Dresden” und  “50 Jahre Mauer” als auch sein  Auftrag für die Erstellung der Dokumentation “Zwischen Widerstand und Repression” für die Jahre 1945-1989.

Er hat sich auch nach 2010  - nunmehr als Alt-Rektor der TU Dresden - weiterhin   bis zu seinem Tode im Dezember 2014 in unserem  gemeinsamen neuen Projekt zur Vergangenheitsaufarbeitung (“Mein Studium in der DDR - Zeitzeugen berichten”) engagiert.

Hatte 2009 der die Tagung moderierende Jürgen Engert - langjähriger Chefredakteur des SFB und Gründungsdirektor des ARD-Studios Berlin - den Wunsch geäußert, dass es nun darauf ankomme, die Geschichte der Repression gegen Studenten zusammenfassend und  Universitäten übergreifend aufzuarbeiten, so ergänzte Prof.Koekenge als Rektor der TUD die Notwendigkeit einer vertiefenden Aufarbeitung der Geschichte der Universität im gesamten 20.Jahrhundert. Dabei dürften die Einzelschicksale nicht vergessen werden (entnommen aus der Dokumentation).

Uns wird er als sympathische und konstruktive Persönlichkeit im Gedächtnis bleiben.

Gemeinsam mit den schon im Projekt engagierten Helfern und Autoren werden wir dieses Projekt auch in seinem Sinne weiterführen.

 G.Knoblauch/R.Jork    26.12.2014